Intelligenter Produzieren

Ausgabe 2006/6

Die Anforderungen der Globalisierung für den meist mittelständisch geprägten Maschinenbau sind enorm. Neben der Zunahme der Komplexität, der Geschwindigkeit sowie der Wettbewerbsintensität müssen sich die Unternehmen mit der Heterogenität der Produkte und der Produktion auseinandersetzen. Es erweist sich als schwierig, die Wettbewerbsfähigkeit durch Kostenreduzierung zu erhalten, das heißt, niedrige Arbeitskosten durch Verlagerung ins Ausland und verstärkte Automatisierung zu erzielen.

Um aus dieser Kostenfalle herauszukommen, muss der industrielle Wandel hin zu einer wissensbasierten Produktion von intelligenten Produkten erfolgen. Der Transfer von Ideen in Produkte muss mit größtmöglicher Effizienz geschehen. Dieser Wandel erfordert qualifizierte und motivierte Mitarbeiter, hervorragende Forschungs- und Ausbildungsstruktur, Schnelligkeit, Flexibilität, die Anpassung an Kundenwünsche, neue Geschäftsmodelle und den Ausbau der Serviceleistungen über den gesamten Produktlebenszyklus.

Die Herausforderung und Chance liegt in der gemeinsamen Gestaltung der Wertschöpfungskette in Kooperation mit Kunden und Zulieferern. Hinzu kommt das effiziente Zusammenspiel von Forschungseinrichtungen und der gesamten Prozesskette eines Unternehmens.



Autor: VDMA

28 Seiten
Erschienen: 2006