Das Ertragsgesetz im Anlagenbau
ControllingStrategien und Tendenzen im Anlagenbau – Eine Diskussion Was versteht man unter Großanlagenbau?
1. Wertschöpfungsstufen im Anlagenbau
2. Definition
3. Segmentierung
4. Zusammenfassung Profitabilitätsentwicklung im
Großanlagenbau
1. Problemstellung
2. Thesen
3. Profitabilitätsentwicklung
4. Ursachen der Profitabilitätsentwicklung
5. Fortschreitende Konzentration
6. Schlussfolgerung Werttreiberanalyse im
Großanlagenbau
1. Einleitung
2. Überblick über die Haupttreiber
3. Leistungsgenerierung über Stundenvolumen
4. Steigerung des Bruttoertrages pro Stunde über
ertragsstarke Produkte
5. Kostenbeeinflussung über Chargeable Ratio
6. Kostenoptimierung über Vermeidung von
Fehler-/Qualitätskosten
7. Was können wir aus solchen Werttreiberbäumen lernen?
Risikoorientierte Budgetierung im Projektgeschäft
1. Problemstellung
2. Methoden der Budgetierung
3. Risikoorientierung Budgetierung
4. Zusammenfassung Die oszillierende Restkostenschätzung in
der mitlaufenden Kalkulation
1. Problemstellung: Mitlaufende Kalkulation
2. Kostenvermeidung: Aufbau- und Ablauforganisation
3. Lösungsschritte in drei Stufen
4. Fazit und Ausblick "KonTraG" und Risikomanagement im
Anlagenbau
1. Problemstellung
2. Inhalt des KonTraG
3. KonTraG kein Lösungswerkzeug
3.1 Festlegung der Risikofelder
3.2 Risikoerkennung und Risikoanalyse
3.3 Risikokommunikation
3.4 Zuordnung von Verantwortlichkeiten und Aufgaben
3.5 Einrichtung eines Überwachungssystems
4. Zusammenfassung Das Ertragsgesetz im Anlagenbau
1. Problemstellung
2. Segmentierungsansatz im Großanlagenbau
3. Profitabilitätsentwicklung im Anlagenbau
4. Wertgenerierung im Anlagenbau
5. Ertragsgesetz im Anlagenbau
Nutzen:
Die hohe Wettbewerbsintensität im Großanlagenbau hatte die Gewinnmargen in den neunziger Jahren unter Druck gesetzt und die von den Anbietern übernommenen Projektrisiken anschwellen lassen. Ausgangspunkt des Buches ist eine quantitative und qualitative Untersuchung dieses Sachverhaltes sowie möglicher Maßnahmen zur Herbeiführung einer Ertragswende auf Unternehmensebene. Mittlerweile hat die Branche diese Wende geschafft. Im Mittelpunkt der Anstrengungen standen dabei Maßnahmen zur Steigerung der Produktrentabilität, zur Erschließung neuer Marktpotenziale, zur Weiterentwicklung der Managementkompetenzen sowie zur Kostensenkung und Produktivitätssteigerung. Nichtsdestotrotz muss sich der Großanlagenbau auch weiterhin intensiv mit gangbaren Wegen der Ertragsverbesserung auseinandersetzen, will er seine international führende Wettbewerbsposition auch in Zukunft erhalten. Der vorliegende Band ist neben einer gründlichen Branchenanalyse ausgewählten Maßnahmen zur Ertragssicherung und -steigerung gewidmet. Die Auswahl der behandelten Themen erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, zeigt jedoch wesentliche Wege zu einem systematischen Kosten- und Risikomanagement sowie zur Erkennung und Nutzung der wertsteigernden Faktoren im Anlagenbau auf. Kapitel 1: Als aktueller Einstieg in einzelne Kapitel dient das Interview in Kapitel 1 "Strategien und Tendenzen im Anlagenbau – eine Diskussion". Mit Fragen und Antworten werden grundsätzliche Probleme des Anlagenbaus diskutiert, und es wird der Bezug zu den jeweiligen Ausführungen in den Kapiteln hergestellt. Vielleicht ist es interessant, zuerst diesen Abschnitt zu lesen, um sich die Aktualität der Fragestellungen in den jeweiligen Kapiteln vor Augen führen zu können. An dieser Stelle bedanke ich mich bei Herrn Dr. Siebelt von Reuters und Herrn Dr. Plass von Lurgi für die interessante Diskussion. Kapitel 2: Hintergrund für den Artikel "Was versteht man unter Großanlagenbau" war die Fragestellung – im Rahmen meiner Tätigkeit als Leiter der Unternehmensentwicklung –, inwieweit Anlagenbauer miteinander vergleichbar sind. Profitabilitätsziele (wie Umsatzrendite und "Return on Investment", ROI) benötigen zur unterstützenden Aussage vergleichbare Unternehmen. Deshalb musste eine Segmentierung nach einer erfolgten Definition des Großanlagenbaus vorgenommen werden. Das Kapitel 2 liefert hierzu das notwendige Funda-ment. Kapitel 3: Das Aufzeigen der "Profitabilitätsentwicklung im Großanlagenbau" basiert auf einer definierten Anzahl von Großanlagenbauern. Hierbei ist es notwendig, auf die Gegebenheiten einzelner Cluster von Großanlagenbauern oder einzelner Unternehmen im Speziellen einzugehen. Dieser Artikel hat von seinem Erscheinungsdatum bis heute nicht an Aktualität verloren. Die Deutsche Babcock AG ist nicht mehr existent. Stone & Webster war bereits 1999 unter Chapter 11 und die ehemalige Metallgesellschaft mit ihrem Anlagenbauer Lurgi AG befindet sich seit Jahren im Umbruch. Aber es gibt auch weiterhin erfolgreiche Beispiele wie Technip und Jacobs Engineering. Kapitel 4: Kennt man die Profitabilitäten im Großanlagenbau, stellt sich die Frage der Werttreiber. "Werttreiberanalyse im Großanlagenbau" setzt sich erstmalig damit auseinander und zeigt Wege auf, wie Wertmanagement an und auf welchen Ebenen durchführbar ist. Dieses Kapitel schließt sozusagen den theoretisch orientierten Teil über Definition, Profitabilitätsentwicklung und die Schlussfolgerung in Form der Werttreiber ab. Die nachfolgenden Artikel widmen sich dann schwerpunktmäßig praktischen Problemen. Kapitel 5: Das zentrale Problem im zyklischen Anlagenbaugeschäft besteht in der Budgetierung. Das Kapitel "Risikoorientierte Budgetierung im Projektgeschäft" versucht einen methodischen Ansatz darzulegen, wie anlagenbautypische Risiken zu berücksichtigen sind. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten: Einen pauschalen Risikoabschlag oder eine methodische Herangehensweise. Die Ausführungen stützen sich auf die zweite Variante. Jedoch auch dadurch kann, wie die Praxis des Verfassers gezeigt hat, ein Risiko und damit eine Budgetabweichung nicht vollständig ausgeschlossen werden. Kapitel 6: "Die oszillierende Restkostenschätzung in der mitlaufenden Kalkulation" greift ein Grundsatzthema im Anlagenbau auf. Regelmäßig ist eine fehlerhafte Restkostenschätzung Ursache und Wirkung von verfehlten Rentabilitätskennzahlen. Das Verhindern von oszillierenden Restkosten steht dabei im Mittelpunkt dieser Ausführungen. Kapitel 7: Das Risikomanagement im Anlagenbau ist von höchster Bedeutung. Die Problematik der Restkostenschätzung ist ein Indiz dafür. Der Gesetzgeber hat versucht, durch das "KontraG" Regelungsmechanismen zu etablieren. Dieser Artikel setzt sich kurz mit dem KontraG auseinander und zeigt auf, welche Implikation das Risikomanagement im Anlagenbau hat. Es ist somit das Schlusskapitel vor der Zusammenfassung. Bewusst steht dabei Risikomanagement im Mittelpunkt. Kapitel 8: "Das Ertragsgesetz im Anlagenbau" unternimmt den Versuch, die einzelnen Kapitel zusammenzufassen und miteinander zu verbinden, um daraus erstmalig drei Geschäftsmodelle abzuleiten. Entscheidend ist dabei aus unternehmerischer Sicht, sich auf ein Geschäftsmodell festzulegen und gemäß diesem Geschäftsmodell seine Kernkompetenzen auszurichten. Sträflich ist, in ein Geschäftsmodell einzutreten (neu einzutreten), ohne hierfür das notwendige Wissen erarbeitet zu haben. Verfasser: J.Rapp Matthias
Autor: J. Rapp Matthias
98 Seiten
Erschienen: 2004